Was ist ein Hauswasserwerk und wie funktioniert es?

Ein Hauswasserwerk ist eine Art der Wasserpumpe, die es ermöglicht, Wasser aus einer externen Quelle wie einem Brunnen oder einer Zisterne effizient in das Haus oder ein anderes Leitungssystem zu fördern. Es besteht aus einer Jetpumpe (manchmal auch mehrstufige Kreiselpumpe), einem Druckkessel und einer Drucksteuerung. Die Pumpe zieht das Wasser aus der Quelle und befördert es in den Druckbehälter, wo es gespeichert wird.

Dieser Druchbehälter ist zusammengesetzt aus einem harten Tank und einer dehnbaren Membran im Inneren. Daher auch die Bezeichnung Membrankessel oder Membrandruckkessel. Das Material ist derweil bei hochwertigen Produkten rostfrei, in jedem Fall aber langlebig. Die Membran besteht zumeist aus hochwertigem Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk.

Bei Bedarf wird das Wasser aus dem Druckbehälter entnommen und durch das Leitungssystem des Hauses geleitet. Dadurch fällt der Druck im Kessel. Sinkt der Druck unter einen bestimmten Wert, pumpt die Hauswasserpumpe solange nach, bis der gewünschte Druck wieder erreicht ist. Hierdurch muss die Pumpe nicht jedes Mal anspringen, wenn man Wasser entnimmt, was gegenüber anderen Lösungen Strom spart.

Das Hauswasserwerk wird ausschließlich für Brauchwasser oder Trinkwasser – also Klarwasser genutzt. ##Schmutzwasser## dagegen kann hiermit nicht gefördert werden.

Unterschied zwischen Hauswasserwerk und Hauswasserautomat

Der Hauptunterschied zwischen einem Hauswasserwerk und einem Hauswasserautomaten liegt in der Funktionsweise und dem Anwendungsbereich. Während ein Hauswasserwerk das Wasser im Druckbehälter zwischenspeichert, arbeitet ein Hauswasserautomat immer dann, wenn Wasserbedarf besteht. Ein Hauswasserautomat erkennt die Wasserentnahme automatisch und schaltet sich ein, um Wasser aus der Quelle zu fördern und den Wasserdruck im Haus aufrechtzuerhalten. Dadurch entfällt die Notwendigkeit eines Druckbehälters, wie es beim Hauswasserwerk der Fall ist.

Im Normalfall pumpt der Hauswasserautomat also öfters, liefert an der Entnahmestelle dafür aber immer den Maximaldruck. Das Hauswasserwerk muss nicht jedes Mal nachpumpen, dafür kommt es an der Entnahmestelle zum kleineren Druckabfall. Damit ist es besser geeignet, wenn kleinere Entnahmen, wie beim Händewaschen oder der Toilettenspülung, zu erwarten sind. Kommt es ausschließlich zu größeren Wasserentnahmen und ist Druck zudem ausschlaggebend, zum Beispiel bei der Gartenbewässerung, ist wiederum der Hauswasserautomat naheliegender.

Welche Pumpe verwendet das Hauswasserwerk?

Die verwendete Technik ist meist eine selbstansaugende ##Jetpumpe##. Diese bringt nämlich einige Vorteile mit sich, wenn es um die Anwendungsgebiete einer Hauswasserpumpe geht. Jetpumpen entlüften sich selbst und sind äußerst wartungsarm.

Es muss kein Trockenlaufen befürchtet oder die Ansaugleitung befüllt werden. Lediglich die Pumpe wird einmal mit Wasser befüllt. Bei den langen Wartungsintervallen eines Hauswasserwerks eignet sich diese Pumpenart also besonders.

Im Gegensatz dazu kommen Kreiselpumpen in Verbindung mit einem Druckschalter als Hauswasserautomat zum Einsatz. Ohne Membranbehälter brauchen diese weniger Platz. Dafür verbrauchen sie mehr Strom, wenn sie bereits bei geringem Druckabfall sofort anspringen.

Die drei besten Hauswasserwerke und ihre Vorteile

Mögliche Einsatzgebiete für das Hauswasserwerk

Die speziellen Eigenschaften der Hauswasserpumpe ermöglichen eine Vielzahl an Einsatzmöglichkeiten. Konstant hoher Druck ohne manuelles Einschalten ist Voraussetzung für Anwendungen im Haus und bringt Vorteile an anderer Stelle.

Je nach Einsatzgebiet bietet sich das Hauswasserwerk als Alternative zu einer anderen spezialisierten Pumpenart an. In manchen individuellen Fällen muss es zudem spezielle Eigenschaften als Voraussetzung erfüllen oder Zubehör vorweisen können. Im Folgenden sehen wir uns individuelle Anwendungsfälle an.

Das Hauswasserwerk für den Brunnen

Möchte man die Rechnung des lokalen Versorgers gering und die Zuverlässigkeit der Wasserversorgung hoch halten, dann empfiehlt sich ein eigener Brunnen. Egal ob bereits vorhanden oder ob man noch einen ##Brunnen bauen## möchte: das Hauswasserwerk ist eine valide Alternative für den Brunnen.

Dabei müssen allerdings einige Voraussetzungen erfüllt sein. Zum Einen eignet sich ein ##Rammbrunnen## hier nicht. Ein Bohrbrunnen, der die vergleichsweise hohe Fördermenge einer Hauswasserpumpe bereit stellt, eignet sich dagegen schon.

Allerdings kann man den Brunnen nicht unendlich tief bohren, um ans Grundwasser zu kommen. Die ##qualitativ hochwertigen Hauswasserwerke in meinem Vergleich## sind meist durch eine maximale Ansaughöhe von acht Metern limitiert. Physikalisch ist wegen der ##geodätischen Saughöhe## nicht mehr drin.

Des Weiteren sollte man auf die Zahl gleichzeitiger Anwendungen achten. Gibt es hierfür gewisse Anforderungen an den Druck wie bei Beregnungsanlagen, könnte die folgende Alternative für den Brunnen besser geeignet sein.

Hauswasserwerk oder Brunnenpumpe?

Die ##Brunnenpumpe## ist eine Wasserpumpe, die speziell für den Tiefbrunnen entworfen ist. Sie wird direkt im Brunnenwasser platziert und erzeugt in der Druckleitung einen so hohen Druck, dass selbst große Höhenunterschiede überwunden werden können.

In Verbindung mit einem Druckschalter kann sie das Hauswasserwerk in einem der beiden folgenden Fälle ersetzen. Ist der Brunnen schlicht zu tief, als dass eine selbstansaugende Pumpe genutzt werden kann, dann ist einer der Arten ##Brunnenpumpe aus meinem Vergleich## die einzig legitime Alternative zur Wasserförderung.

Gilt es darüber hinaus, mehrere Anwendungen gleichzeitig zu versorgen, die jeweils einen hohen Druck benötigen, kann der maximale Förderdruck eines Hauswasserwerks von oft nicht mehr als 5,0 bar zu wenig sein. Dies ist zum Beispiel der Fall bei der Bewässerung eines großen Grundstücks durch mehrere Rasensprenger. Gute Brunnenpumpen erreichen hierfür einen deutlich höheren Förderdruck.

Das Hauswasserwerk für die Zisterne

Das Hauswasserwerk eignet sich besonders für die Förderung von Nutzwasser aus einer Zisterne. Durch die Drucksteuerung kümmert es sich um einen konstanten Druck in den Leitungen. Bei kleineren Wasserentnahmen bleibt die Pumpe dank des Membrankessels ausgeschaltet und spart so Strom.

Im Gegensatz zum Brunnen ist die Wasserquelle im Regelfall zudem von einer selbstansaugenden Pumpe zu erschließen. Damit ist die Ansaughöhe in den seltensten Fällen ein Ausschlusskriterium beim Hauswasserwerk für die Zisterne.

Hauswasserwerk oder Tauchpumpe?

Für die Zisterne gibt es derweil allerdings eine Alternative mit ihren eigenen Vorteilen: ##die Tauchpumpe##. Diese ist teils günstiger als ein wertiges Hauswasserwerk, bietet eine hohe maximale Fördermenge, erzeugt aber einen geringeren Förderdruck.

Somit eignet sie sich, wenn keine Druck-intensiven Anwendungen bedient werden wollen und man lediglich viel Wasser in geringer Zeit zur Verfügung haben möchte. Zum Beispiel bei der Gartenbewässerung eines kleinen Grundstücks oder beim Umfüllen in andere Behälter.

Das Hauswasserwerk eignet sich dagegen für alles, für das man nicht extra die Pumpe selbst anschalten möchte. Zudem können hiermit Druck-intensive Arbeiten getätigt werden. (Dabei muss man allerdings anmerken, dass die ##Brunnenpumpe## ebenfalls zu den Tauchpumpen gehört und einen noch höheren Förderdruck erzeugt.)

Das Hauswasserwerk für den Garten

Im Garten gibt es vielerlei Einsatzmöglichkeiten für eine Wasserpumpe. Dank seiner Eigenschaften ist das Hauswasserwerk für einige davon geeignet. Haben Sie ein Gartenhäuschen mit Toilette und Waschbecken? Zusätzliche Wasserhähne, die mit konstant mit ausreichendem Druck versorgt werden wollen? Das Hauswasserwerk ist hier erste Wahl.

Dank ausreichend hohem Förderdruck und hoher Fördermenge kann man es außerdem für die Gartenbewässerung nutzen. Man dreht nur die Gartenbrause auf und die Drucksteuerung erkennt, dass die Pumpe eingeschaltet werden muss.

Hauswasserwerk oder Gartenpumpe?

Allgemein hin denkt man bei der Gartenbewässerung zuerst an die ##Gartenpumpe##. Diese ist vielseitig einsetzbar und hat ähnliche Leistungsmerkmale wie die Hauswasserpumpe. Dabei muss man sie allerdings manuell ein- und ausschalten.

Besitzt die Gartenpumpe eine Drucksteuerung, welche die Pumpe einschaltet, wenn Wasser entnommen wird, spricht man von einem Hauswasserautomaten. Einziger funktioneller Unterschied zum Hauswasserwerk ist, dass der -automat auch bei kleinen Mengen anspringt. Das liegt am fehlenden Membrankessel.

Das Hauswasserwerk für Trinkwasser

Die Frage, ob Hauswasserwerke für Trinkwasser geeignet sind, ist nicht grundsätzlich zu beantworten. Manche Hersteller schreiben in die Bedienungsanleitung, dass ihr Produkt nicht für Trinkwasser geeignet ist.

Bei manchen ist dies bei Erschließung einer eigenen Trinkwasser-Quelle grundsätzlich möglich, wird wegen der Gummimembran jedoch nicht empfohlen. Andere haben wiederum eine EPDM- oder Butyl-Membran, welche Trinkwasser-geeignet sind. Außerdem bleibt noch die Möglichkeit, die Entkeimungsanlage hinter die Pumpe zu schalten, wenn es die Umstände erlauben.

Es sei gesagt, dass eine Wasserpumpe, die ans Trinkwassernetz angeschlossen wird, immer durch die ##DVGW## zertifiziert sein muss. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn man den Entnahmedruck der Trinkwasserleitung erhöhen möchte. Bei solch einem Anliegen empfehle ich daher, einen Profi hinzuzuziehen.

Das Hauswasserwerk fürs Regenwasser

Natürlich kann man das Hauswasserwerk auch für Regenwasser nutzen. Egal ob in der Zisterne, wie oben beschrieben, oder im Regenfass – es ist optimal für die Regenwasser-Förderung geeignet bei Anliegen, die eine Drucksteuerung benötigen.

Hauswasserwerk oder Regenfasspumpe?

Bei offenen Behältern wie einem Regenfass gibt es dennoch eine spezialisierte Alternative – ##die Regenfasspumpe##. Handlich auf jede Form von Regenfass zugeschnitten, teils mit Akku, dabei aber mit geringerer Leistung ist die Regenfasspumpe geeignet für kleine Anliegen im Garten, die keine automatische Pumpensteuerung benötigen.

Möchte man daher nur sein kleines Blumenbeet aus einer oder mehreren Regentonnen gießen, kann man das auch mit der deutlich günstigeren Fasspumpe machen. Anwendungen, die einen hohen Förderdruck oder größere Fördermengen dagegen passen eher zur Hauswasserpumpe.

Zubehör und wichtige Eigenschaften eines guten Hauswasserwerks

Zubehör (obligatorisch & optional)

  • Druckschalter: der Druckschalter ist zentraler Bestandteil eines jeden Hauswasserwerks. Er erkennt die Druckabnahme in der Leitung und schaltet bei Unterschreiten eines bestimmten Drucks die Pumpe ein. Beim Erreichen des oberen Wertes schaltet er sie wieder aus.
  • Vorfilter: um zu vermeiden, dass Sand und Feststoffe ins Hauswasserwerk kommen, benötigt man einen Vorfilter. Dieser verhindert Schäden in Pumpe und Membran und sorgt dafür, dass das Wasser klar bleibt. Während er bei manchen Hauswasserwerken wie denen von Gardena bereits enthalten ist, muss man ihn bei anderen separat kaufen.
  • Rückschlagventil: das Rückschlagventil wird bei der Hauswasserwerk Pumpe an der Saugseite angebracht. Hiermit wird ein Rückfluss verhindert und die Saugleitung vor Schäden geschützt.
  • Frequenzumrichter: Frequenzumrichter erlauben die Anpassung der Pumpenleistung an den Bedarf. Hierdurch spart man Stromkosten. In der Produktbeschreibung ist dabei oft die Rede vom Eco-Betrieb oder ähnlichem.
  • Trockenlaufschutz: in der Wasserpumpe wird kontinuierlich gemessen, ob im Betrieb Wasser durchfließt. Ist dies nicht der Fall, schaltet sie sofort ab. Damit wird ein Trockenlaufen und daraus resultierende Beschädigungen der Pumpe verhindert.
  • Thermo-Überlastungsschutz: auch der Thermo-Überlastungsschutz soll Beschädigungen der integrierten Wasserpumpe verhindern. Erreicht sie einen Temperatur-Grenzwert, schaltet sie sich ab, um Überhitzung zu vermeiden.
  • Trinkwassernachspeisung: wer Brunnen- oder Regenwasser als Brauchwasser nutzen möchte, um Trinkwasser zu sparen, muss Trink- und Nutzwasser strikt voneinander trennen. Die Trinkwassernachspeisung speist Wasser ins Reservoir nach, falls der Wasserspiegel hierin niedrig ist. Dies erkennt die Vorrichtung durch einen Schwimmer und könnte zum Beispiel nach längeren Trockenperioden der Fall sein. Nur nötig, wenn man die Betriebsbereitschaft derjenigen Wasserversorgung garantieren will.

Wichtige Eigenschaften

  • Förderhöhe: je höher die maximale Förderhöhe, desto größer der Druck, den das Hauswasserwerk erzeugt. Mit größerer Förderhöhe kann man mehr Druck-intensive Anwendungen anschließen sowie größere Höhenunterschiede und Entfernungen in den Leitungen überbrücken. Mit 55 m besitzt in meinem Vergleich die Metabo HWW 6000/25 inox die höchste maximale Förderhöhe.
  • Fördermenge: wie viel Wasser die Hauswasserpumpe fördern können muss, hängt auch von den Höhenunterschieden und Entfernungen in den Leitungen sowie den Anwendungen ab. Die maximale Fördermenge gilt nur am Pumpenausgang und verringert sich mit den Druck- und Reibungsverlusten.
  • Kesselvolumen: je größer der Membran-Druckkessel des Hauswasserwerks, desto mehr Wasser kann dieses zwischenspeichern. Folge ist, dass man mehr Wasser entnehmen kann, bevor die Pumpe wieder arbeiten muss. In meinem Hauswasserwerk-Vergleich befindet sich diese Kennzahl zwischen 20 l und 24 l.
  • Material: hochwertige Materialien sind Voraussetzung für die Langlebigkeit eines Produkts. Edelstahlwelle, rostfreier Edelstahl-Kessel sowie eine Membran aus hochwertigem EPDM sind Anhaltspunkte für ein langlebiges Hauswasserwerk, kommen aber mit einem gewichtigeren Preisschild.
  • Leistung: die Leistung in Watt ist ein guter Anhaltspunkt davon, wie stark die Hauswasserpumpe ist. Dabei muss man jedoch beachten, dass ein Hauswasserwerk mit hoher Leistung, das jedes Mal auf 100% läuft, einen entsprechend höheren Stromverbrauch hat. Daher lohnt es sich, sein Hauswasserwerk dem geplanten Anwendungsbereich entsprechend dimensioniert zu kaufen.
  • Lautstärke: bei aller Aufmerksamkeit auf der Leistung, sollte man bei der Auswahl die Lautstärke der Pumpe nicht vergessen. Bei teils bis zu über 85 Dezibel im Betrieb sollte man abhängig vom vorgesehenen Standort ein leiseres Produkt erwägen.
  • Preis: der Preis eines Hauswasserwerks hängt in der Regel von Qualität, Leistung und den verwendeten Materialien ab. Das Spektrum in meinem Vergleich reicht von unter 200 € bis zu knapp 400 € bei der Gardena Premium 5000/5 eco inox.
  • Anschluss-Maße: nicht jede Pumpe hat dieselben Ein- und Ausgänge für mögliche Anschlussleitungen. Ist man auf bestimmte Maße angewiesen, sollte man diese vor dem Kauf in Erfahrung bringen. Die gängigste Anschluss-Größe ist sicherlich 1″ Durchmesser.
  • Maße: Hauswasserpumpen können sich in ihren Maßen unterscheiden. In Meinem Vergleich hält sich dieser Unterschied allerdings in Grenzen. Auf 10 cm gerundet beträgt das typische Profil in etwa 50 cm x 30 cm x 60 cm (l x b x h).

Ein Hauswasserwerk kaufen

Um ein Hauswasserwerk zu kaufen, muss man nicht unbedingt zum teuren Fachhändler. Im Internet gibt es alle Informationen, die es für die Kaufentscheidung braucht und in meinem ##Hauswasserwerk Vergleich## habe ich einige sehr gute Produkte für verschiedene Leistungsbereiche aufgelistet.

Sein Hauswasserwerk kann man mit kurzen Lieferungszeiten in den Online-Shops von Hornbach, Toom, OBI, Bauhaus, Hagebau kaufen. Die großen Baumärkte haben in der Regel die populärsten Modelle im Sortiment und sind preislich konkurrenzfähig.

Eine weitere Alternative für den Kauf ist Amazon, wo sich inzwischen ebenfalls alle Hersteller befinden. Dadurch, dass hier auch verschiedene Fachhändler ihre Produkte vertreiben, erhält man eine bessere Auswahl und oft einen günstigen Preis.

Hauswasserwerk Hersteller mit guter Qualität

Gardena

Der deutsche Hersteller wurde 1961 gegründet und fungierte anfangs als Handelsunternehmen für Gartengeräte. Später wurde Gardena selbst zum Hersteller intelligenter Produkte und Systeme für die Gartenpflege. Bis heute deckt die Firma mit Sitz in Ulm so ziemlich alles zum Thema Garten ab.

Gardena, seit 2007 Mitglied der Husqvarna Group, hat sich in seiner langjährigen Firmengeschichte zur führenden Marke für Gartengeräte in Europa entwickelt. Daher ist man auch in mehr als 80 Ländern der ganzen Welt vertreten.

Dabei steht man für Qualität und Zuverlässigkeit. Ob man eine Lösung für Bewässerung, Rasenpflege, Baum- & Strauchpflege oder Bodenbearbeitung braucht – bei Gardena wird man fündig. Vom Mähroboter übers intelligente Bewässerungssystem zur Gartenpumpe erhält man bei Gardena nicht nur hochwertige Markenqualität. Der deutsche Hersteller geht oft genug darüber hinaus und liefert das Top-Produkt der Sparte. So auch beim Gardena Hauswasserwerk.

Metabo

Mit der Gründung am 19. Februar 1924 als Schnizler GmbH blickt die Metabowerke GmbH heute zurück auf eine langjährige Firmengeschichte mit vielen Marktanpassungen und Innovationen. Der Markenname Metabo ist dabei auf die Handbohrmaschine als erstes Produkt des Unternehmens zurückzuführen.

Seit jeher hat Metabo ihren Sitz in Nürtingen, Baden-Württemberg. Hier wird heute noch produziert, wenn auch ein großer Teil der Produktion ins Werk nach Shanghai verlegt wurde.

Das selbsterklärte Leitziel aus “Innovationskraft und Ingenieurskunst” hat dazu geführt, dass Metabo heute führend in Akku-Technologien ist und mehr als 550 Patente und Schutzrechte sein Eigen nennt. Dazu zieht man in Schwaben durch den “Profi Dialog” viel Feedback von Handwerkern auf Baustellen mit in die Weiter-/Entwicklung der Produkte ein.

Der schwäbische Hersteller produziert Elektrowerkzeuge. Dazu zählen vor allem Handwerkzeuge mit und ohne Akku , halbstationäre Maschinen, Druckluft-Werkzeuge, Sauggeräte und eben auch Wasser- & Pumpentechnik wie die Metabo Hauswasserwerke.

Einhell

Die Einhell Germany AG ist mit ihrer Holding an der Deutschen Börse notiert und gehört zu den mittelständischen Unternehmen. Seit 1964 ist man in Landau an der Isar ansässig und produziert Lösungen für Heim- und Handwerker, für Haus, Garten und Freizeit.

Einhell fokussiert sich auf zwei Geschäftsfelder im Speziellen. Zur Sparte der Werkzeuge gehören Elektrowerkzeuge, stationäre Maschinen, Reinigungsgeräte, Autotechnik und Heizgeräte. Zur Sparte Garten und Freizeit wiederum zählen wir Rasenmäher, Vertikutierer, Bodenhacker, Trimmer, Laubbläser, Gartenscheren/-sägen, Drucksprüher, Häcksler sowie Wasserpumpen.

Der Firmen-Vorsatz lautet, echte Lösungen, Qualität und echten Service zu bieten und zwar bei bestem Preis-Leistungs-Verhältnis. Diese Grundsätze erkennt man schnell wieder, wenn man einen Blick aufs Einhell Hauswasserwerk wirft und dieses mit anderen Produkten vergleicht. Nicht umsonst werden Einhell Produkte bereits in mehr als 99 Ländern und über 49 Tochtergesellschaften vertrieben.

T.I.P.

Die Technische Industrie Produkte GmbH ist gerade auf Wasserpumpen und ähnlichen Bedarf spezialisiert. Ebenfalls mit Sitz in Schwaben, nämlich Waibstadt in Baden-Württemberg wurde T.I.P. 1978 gegründet und ist damit vergleichsweise jung. Dennoch sieht man sich als in Europa führender Systemlieferant von Wasserpumpen, Teichfiltern und anderen technischen Industrieprodukten.

Der Produktionsbetrieb hat gar erst 1996 seinen Anfang genommen. Seither steht die Produktqualität an oberster Stelle. T.I.P. pflegt daher ein strenges Produkte- und Qualitätsmanagement. Dazu verfolgt der deutsche Pumpenhersteller Innovation und Zuverlässigkeit als weitere Ziele. Folge ist die fortlaufende Weiterentwicklung der Produkte in Zusammenarbeit mit führenden Institutionen.

Das Sortiment wird bestimmt durch Produkte für die Be- und Entwässerung, die Hauswasserversorgung, wozu auch das T.I.P. Hauswasserwerk gehört, den Teich und den Pool. Weitere Anwendungen sowie die Produktsparte Freizeit & Camping runden das Sortiment ab.

Kärcher

Das am 02.01.1935 in Bad Canstatt, Stuttgart und somit wieder Baden-Württemberg gegründete Unternehmen nahm mit Heiztechnik seinen Anfang. Nach der Erfindung des ersten europäischen Heißwasser-Hochdruckreinigers 1950 wurde dann aber die Reinigungstechnik zur wichtigsten Sparte und daher werden die meisten Kärcher auch kennen.

Der Firmensitz befindet sich mittlerweile in Winnenden und wer Interesse hat, kann sich dort das Kärcher Museum über Reinigungstechnik und die Firmengeschichte ansehen. Mit über 16000 Mitarbeitern und über drei Milliarden Euro Umsatz in 2023 handelt es sich um weltweit agierendes Unternehmen.

Kärcher glänzt dabei mit einem Reparatur-Service und Unternehmens- und Endkunden-Beratung. Außerdem unterhalten die Ur-Schwaben viele Partnerschaften und vermarktet mit dem Kärcher Clean Park sogar eine Art Franchise für Waschstraßen.

Neben der Reinigungstechnik ist Kärcher auch prominent bei den Gartengeräten, Bewässerungssystemen und Pumpen vertreten. Unter anderem mit dem Kärcher BP 4900 Home Hauswasserwerk. Dazu kommen vielerlei Produkte fürs Gewerbe wie Scheuersaugmaschinen, Kommunaltechnik, et cetera.

Hauswasserwerk anschließen und Betrieb

Was benötige ich für den Anschluss meines Hauswasserwerks?

  1. Wasserquelle: denkbar sind hier Zisterne, Brunnen oder Regenspeicher. Lediglich Schmutzwasser ist fürs Hauswasserwerk nicht geeignet.
  2. Stromanschluss: die Hauswasserpumpe ist kabelgebunden und benötigt daher einen passenden Stromanschluss in der Nähe.
  3. Saugleitung: ein klassischer Saugschlauch* ist aus Kunststoff und flexibel. Er kann mit einem Schwimmer für die schwimmende Entnahme ausgestattet sein.
  4. Druckleitung: die Druckleitung* muss schon etwas mehr aushalten können und besteht daher oft aus stabiler verzinkter Stahlflechte. Passend für die meisten Produkte kommt die Druckleitung mit 1″-Gewinde.
  5. Rückschlagventil: damit die Saugleitung nicht beschädigt wird, benötigt man ein Rückschlagventil. Wenn nicht schon vorhanden, wird dieses direkt am Zugang zum Hauswasserwerk – das heißt, zwischen Hauswasserwerk und Saugleitung – eingebaut.
  6. Hauswasserwerk: am besten eines mit ausreichender Leistung und hoher Qualität (siehe ##Hauswasserwerk Vergleich##).
  7. Vorfilter: ein Vorfilter* hält Hauswasserpumpe und Leitungen sauber und reduziert das Risiko von Beschädigungen.

Vorbereitung des Anschlusses

Vorbereitend muss man einen guten Platz für das Hauswasserwerk auswählen. Neben einer Stromversorgung ist vor allem die Lautstärke im Betrieb zu berücksichtigen. Um das Hauswasserwerk leise zu halten sollte man einige Punkte beachten.

  1. zu allererst sollte man den Geräuschpegel bereits bei der Auswahl der Pumpe bedenken. Hier gibt es bereits Unterschiede von Produkt zu Produkt.
  2. des Weiteren sollte man das Hauswasserwerk nicht an der Wand montieren, da diese die Vibrationen nur unnötig verstärkt.
  3. um die Übertragung der Vibrationen weiter zu vermeiden, benötigt man einen Gummipuffer zwischen Hauswasserwerk und Boden.
  4. auch die Leitungen können übertragend wirken. Daher sollten diese durch Kompensatoren oder einem Gummischlauch von der Pumpe getrennt sein.

Muss ich meinen Druckschalter einstellen? Bei Lieferung ist der Druckschalter bereits mit einer sinnvollen Voreinstellung belegt. Dennoch kann man die Schwellwerte an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Hierzu sind zwei Werte von Bedeutung.

Der untere Wert gibt den Einschaltdruck wieder, zu dem die Pumpe anspringt. Sinkt der Druck in der Druckleitung unter diesen Wert, schaltet sich die Pumpe des Hauswasserwerks an, um den Druck wieder zu erhöhen. Der Einschaltdruck sollte zwischen 1 bar und 2 bar betragen, abhängig von den hiesigen Gegebenheiten.

Das Hauswasserwerk pumpt nun so lange, bis der obere Grenzwert erreicht wird. Der Wert, zu dem sich die Pumpe wieder abschaltet, wird Differenzdruck genannt. Dieser sollte in der Regel zwischen 3 bar und 4 bar betragen, kann bei manchen Hauswasserwerken aber auch auf bis zu 5 bar erhöht werden.

Mögliche Probleme und Wartung